Lebenslauf und künstlerischer Werdegang
Dirk van Betteray
geboren 1969 in Duisburg; Abitur 1988;
Ausbildung:
Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen
(u.a. Orgel: Prof. J. Bucher, Prof. S. Ahrens, Prof. G. Zacher; Dirigieren: Prof. G. Knüsel,
Prof. J. Houtmann; Gregorianik: Prof. Dr. G. Joppich);
1993 A-Examen mit Auszeichnung, anschl. Meisterkurse bei verschiedenen international
renommierten Dirigenten und Organisten;
Studien in Musikdidaktik, Philosophie und Kath. Theologie in Essen, Köln, Hagen und St. Augustin;
wissenschaftliche Ausbildung zum Semiologen (Prof. Dr. G. Joppich)
private Gesangsausbildung;
privates Kapellmeisterstudium;
2002-2004 Studium der Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen
Hochschule SVD St. Augustin mit Abschluss; Studien in Kirchengeschichte
2002 -2005 Doktoriatsstudium an der Kunstuniversität Graz
2005 Promotion zum Dr. phil. (mit Auszeichnung); Näheres zur Dissertationsschrift siehe unter "Wissenschaftler"
bisheriger beruflicher Werdegang:
- 1985-
1987 Organist + Chorleiter an St. Marien, Sonsbeck
- 1988-
1992 Organist + Chorleiter an St. Petrus, Wetten
- 1992-
1994 Kirchenmusiker an St. Antonius, Kevelaer
- 1994-
1995 Kantor an St. Petrus, Kevelaer
- 1991-
1993 Assistenzunterricht für Prof. J. Bucher an der Folkwang-Hochschule
- 1992-
1995 Dozent am bischöflichen Kirchenmusikseminar, Münster
- ab 1990 Gründung und seitdem Leitung von
KAMMERCHOR & KAMMERORCHESTER KEVELAER
- ab 1995 wissenschaftl. Mitarbeit in der AISCGre
(= internationale Gesellschaft für Studien der Gregorianik)
Leitung verschiedener Chöre und Orchester auf Honorarbasis
musikalischer Leiter des WKTheater, Waldbröl
- 1996 Gründung und seitdem Leitung des Vokalensembles
A CAPPELLA, Köln
- seit 1996 Organist an St. Marien Holpe und Custos der historischen Klaisorgel,
Initiator und Leiter der Konzertreihe mit der historischen Orgel
- 1997 Ernennung zum Musikdirektor FDB auf Grund der bisherigen künstlerischen
Tätigkeit
- seit 1998 verantwortlicher Dozent für die Ausbildung von nebenberuflichen
Chorleitern und Vizechorleitern im Rahmen der D-Maßnahmen des
Sängerbundes NRW
- seit 1999 Veröffentlichung von eigenen Chorkompositionen und praxisorientierten
Chorwerken und - arrangements bei zahlreichen Verlagen
- 2002 Verleihung des Titels "CHORDIREKTOR ADC" durch die Arbeitsgemeinschaft deutscher Chorverbände (ADC) "als Auszeichnung für hervorragende Leistungen in der Chorleitung".
- 2006 pädagogischer Leiter der Musikschule der Homburgischen Gemeinden e.V.
- 2006 nach 8-jähriger Tätigkeit als Stellvertreter Wahl zum Kreischorleiter des Sängerkreises Oberbergisch Land e.V.
mit seinen über 90 Mitgliedschören
- 2009 zusätzlich zur pädagogischen Leitung der Musikschule der Homburgischen Gemeinden e.V. Musikschulleiter der Musikschule Morsbach
- 2009 Gründung der Bergischen Akademie für Vokalmusik
- 2010 Gründung und Leitung von Knabenchor und Mädchenchor der Bergischen Akademie für Vokalmusik
künstlerische und wissenschaftliche projektbezogene Tätigkeit:
- 1985 Beginn der Konzerttätigkeit als Organist, Pianist und Dirigent;
- 1990 erste Rundfunkaufnahmen für Südwest- und Deutschlandfunk;
Fernsehauftritte im WDR;
seit dieser Zeit neben großen Orgelprogrammen u.a. Produktion und
Leitung von Händel, „Der Messias“ / Bach, „Weihnachtsoratorium“ /
Vivaldi, „Gloria“ / Mozart, „Requiem“ / Orff, „Carmina burana“ /
Bernstein, „Chichester Psalms“ / Brecht,Weill, „Dreigroschenoper“
(Einstudierung und Gesamtleitung für WKTheater Waldbröl)
- ab 1991 Konzertreisen durch Deutschland, die Niederlande, Belgien, die Schweiz,
österreich, Italien, Frankreich, Tschechien, Ungarn und Großbritannien sowie Kananda.
- ab 1993 Vorträge und Seminare zum Bereich der Liturgik und Gregorianik sowie
v.a. zu dirigentischen Themen wie Körperarbeit, Literaturauswahl,
motivatorische Arbeit im Kinder- und Jugendchor etc.; wissenschaftl.
Veröffentlichungen
- 1995 Einladung als Referent zum internationalen Gregorianik-Kongress nach
Wien;
- 1998 Gründung des Oberbergischen Künstler Kontors
- ab 1998 u.a. Deutschlandtournee und erste semiologisch orientierte CD-Einspielung
von Hildegard, von Bingen, ORDO VIRTUTUM
in szenischer Aufführung mit A CAPPELLA, Köln
Abschlussaufführung als Haupt- und Sonderkonzert beim Internationalen
Gregorianikfestival in Watou (Belgien) (2000)
Ersteinspielung von Otto Malling, „Christus“ zum 150. Geburtstag des
dänischen Romantikers (1998)
- 1999 CD-Produktion „7 Chöre – 7 Welten“; ein Streifzug durch die
Oberbergische Chorlandschaft mit Chören von Dirk van Betteray
- 2000 CD-Produktion „Impressionen“ ; Orgelmusik aus 3 Jahrhunderten
- 2001 u.a. Großprojekt mit G. Rossinis „Petite Messe solennelle“ für die
Kulturstiftung Köln mit Tournee; gefördert vom Landesmusikrat;
sowie Konzert- und Vortragsreihe zum Jubiläumsjahr Rheinbergers in
Zusammenarbeit mit dem Kath. Bildungswerk Oberberg
- 2002 szenische Wiederuraufführung von Rheinbergers Singspiel "Das Zauberwort" und von Rheinbergers Liederspiel "Vom goldenen Horn" mit Unterstützung des Landesmusikrates NRW und der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln; CD-Produktion von diesem Projekt;
- 2006 September: Großprojekt: Orff, Carmina burana + Auszüge aus dem mittelalterlichen Codex buranus als Open-Air-Event auf Schlössern, Burgen und in Abteien in NRW
(musikalisch-szenische Aufführung mit über 300 ChorsängerInnen)
- 2007/2008 zahlreiche Chorprojekte: z.B. Bauernkantate (Bach), Schulmeister (Telemann), Augsburger Tafelkonfekt (Rathgeber), Jesu meine Freude (Bach), Miserere (Allegri), Agnus Dei (Barber), Stabat mater (Rheinberger und Pergolesi), Messe in A und Motetten (Rheinberger), Krönungsmesse sowie Tantum ergo in D, Inter natos mulierum sowie kleinere Kirchenmusikwerke (Mozart), Johannes-Passion (van Betteray)
- 2008 Konzertstaffel und DVD-Einspielung von Rheinbergers Singspiel „Der arme Heinrich“ mit dem Vokalensemble A CAPPELLA, Köln
- 2011 Großprojekt mit der Johannespassion von Johann Sebastian Bach mit Konzerten in der ganzen Region (ensemble cantabile als Favoritchor, Knaben- und Mädchenchor der Chorakademie, Projektchor für die Choräle mit 160 Mitgliedern, zusätzliches Projektorchester für die Choräle)
Dirk van Betteray ist z.Zt. ständiger musikal. Leiter von 10 Chören bzw. Vokalensembles
vom Laienchor (Frauen-, Gemischte und Männerchöre) bis zum professionellen Ensemble;
Dirk van Betteray lebt nach über 10-jähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker seit 1995 als freier
Musiker und Wissenschaftler im Oberbergischen.